DDR-ALLTAG IN FRIEDRICHSHAIN
Der Fall der Berliner Mauer steht als Symbol für die Niederlage eines Gesellschaftssystems. Für viele Ost-BerlinerInnen bedeutete es, sich völlig neu zu orientieren, neu anzufangen. Vieles, was für sie bis 1989 galt, hat seine Bedeutung verloren.
VERSTECKT HINTER FRISCHER FASSADENFARBE
20 Jahre später: Das früherer Arbeiterviertel Friedrichshain hat sich zum Szenekiez entwickelt, junge Leute überall, Mieten, die es in sich haben... Die Geschichte des Stadtteils ist kaum mehr sichtbar, versteckt hinter frischer Fassadenfarbe.
STADTGESCHICHTE(N) ENTDECKEN
In den Erinnerungen der Menschen ist die Geschichte noch lebendig. Elf Menschen erzählen über ihr Leben und ihre Arbeit in der DDR. Für einen Monat kommen ihre Geschichten auf die Straße. Fünf orange Hörstationen im öffentlichen Raum laden zum Zuhören ein.
PRÄSENTATIONEN
Hörmuseum auf der Straße:
10. Juni bis 9. Juli 2009
Eröffnung mit Hörspaziergang:
Mittwoch, 10. Juni 2009, 16 Uhr
Treffpunkt: Rotherstraße Ecke Naglerstraße
(Nähe U-Bahnhof Warschauer Straße / U1)
5. Dezember 2008 bis 4. Januar 2009
WendeZeiten: Alltag in Friedrichshain Zwischenpräsentation
Kreuzberg Museum, Adalbertstraße 95 a
KONTAKT
medieninitiative »die praxis«
Projekt Hörmuseum
info[at]hoermuseum.org
030 - 29 777 698